Donnerstag, 26. Oktober 2017

Chinesisches Essen (TV II)


 
Der chinesische Volksmund kennt die Weisheit „Das Essen ist des Menschen Himmelreich“ und das ist - nach meiner Beobachtung – die unangefochten wichtigste Hauptschlagader chinesischen Lebens. 

So wunderte es mich nicht, dass eine Sendung der chinesischen ARD (CCTV1) zum Thema Essen für mich die Ehrenrettung chinesischer TV-Programmproduktionen antrat. Ich habe und versuche es immer wieder chinesisches Fernsehen zu schauen, allein schon zum Spracherwerb, schmeiße es aber jedesmal wieder hin, weil der ganze Stil der Darbietung und Aufbereitung des Geziegten für meine Prägung unerträglich hibbelig, überfrachtet, dabei aber inhaltsleer und wertend daherkommt. Die Sendungen, die mir begegneten sind voll schneller Schnitte, nutzen tausend Kameraeinstellungen, die ewig gleiche Musik dudelt im Hintergrund, Cartoonsounds kommentieren jeden Gesichtsausdruck, teilweise werden ins Bild Worte wie „Schrecklich!“ „Aua“ „Oh wie peinlich!“ etc. in grellen Schriftarten eingebaut, ich kann das nicht ansehen! 
Dann aber lief mir plötzlich eine lange Landschaftseinstellung über den Weg, ein O-Ton, ein sonorer Erzähler mit auffällig ausgewählter Sprache, sogar die Begleitmusik schien eigens dafür komponiert und schließlich verriet die privat anmutende, aber grandios ausgeleuchtet Szene der Essensherstellung das Thema:

China auf Zunges Spitze
so die Übersetzung des Titels. Es war eine Frage der Zeit, dass mir diese Serie begegnen musste. Eingeschlagen wie eine Bombe in China, begibt sie sich in 2 Serien à 13 Episoden auf eine Forschungsreise durch die ganze Volkrepublik auf der Suche nach originären Genüssen, quasi der chinesischen Fragestellung schlechthin. So läuft sie in jedem zweiten Feinkostgeschäft über den Hänge-TV, in Antikgeschäften flimmern die feinen Bilder über das gut in der Auslage platzierte Tablet oder nach der Landung in der Taxi-Phase bekommt man von seiner Airline einen kleinen Ausschnitt gezeigt. Selbst das kunstvoll verwendete Feinschmeckerjargon ist zum geflügelten Wort geworden.
Ich wollte diese Sendung schon immer mal weiterempfehlen, doch war mir keine Fassung mit deutschen Untertiteln bekannt. Just ein Tag bevor ich mit meiner Familie zu einer äußerst ertragreichen Pilzsuche in den anhaltinischen Wald aufbrach, entdeckte ich doch tatsächlich die allererste Sendung, die lustigerweise von Pilzen handelt, deutsch untertitelt!

Also, frei nach Dusty Springfield: 
The only one who could ever reach me was the son of a Pilzsachverständiger” 

Enjoy: 


Montag, 18. Juli 2016

Klassiker & Nebensachen (Kuriositäten III)

Vor fast einem Jahr bin ich in Berlin-Tegel mit genau 91,83 kg Gepäck gelandet und noch immer ist dieser Berg an Mitgebrachtem nicht vollständig verarbeitet.
Nach zarten anfänglichen Beobachtungen, einem recht stattlichen Defilee der Besonderheiten sowie den obligatorisch aufgereihten Stereotypen, nun der vorerst letzte Teil meiner Sammlung bemerkenswerter Abweichungen vom deutschen Alltag.
Meinen lieben Lesern wird auffallen, dass die meisten der hier aufgezählten Beobachtungen nun keine genuin neuen Phänomene sind, sondern enge Verflechtungen zu bereits gemachten Entdeckungen aufweisen. Wir tauchen also schon in jene Tiefen hinab, wo uns die Kenntnis des Subtextes (sorry Ethnos ;-) zusätzliches Verstehen und Vergnügen schenkt.
Willkommen und schön, dass ihr mich bei dieser Reise begleitet!

Fangen wir mit den Nebensachen an:

Besen, sie machen sie noch selber! Zwar gibt es natürlich an allen Ecken billige PVC-Ware, die Profis jedoch verwenden diese.



Geschenke. Schockermoment „Wichteln mit Chinesen“: binnen einer halben Minute haben sich alle 120 (!) Studierenden des Instituts aus dem Weihnachtssack ihr Präsent gefischt. Beim Drängen und Schieben der Warteschlange kommt es zu kurzen Grabbelkämpfen und die sackhaltenden Weihnachtstrolle haben Mühe den Sack überhaupt zu behaupten, bis plötzlich die chinesische Bravheit wieder die Oberhand gewinnt und alles pausbäckig an der frisch erstandenen Habseligkeit glücklich fummelt…


Zocken (insbesondere Aktien). Macau hat ja Las Vegas wohl schon lange als Spielerparadies abgelöst, die Suche nach dem schnellen Geld und der Kick, gegen alle Wahrscheinlichkeiten, schicksalsgefügt doch der Abräumer zu sein, scheint mir hier doch recht tief verwurzelt. Hier sieht man die Gattin des Besitzers des von mir oft besuchten Kopierladens (bestehend aus einem einzigen Schreibtisch in einem Immobilienhändlerbüro, bestückt mit zwei Rechnern und einem Kopierer) wie sie zwischen den Arbeitsschritten die aktuellen Kurse checkt.


Einwegstäbchenhüllenhalterung aus dem naturbewussteren Taiwan, in der VR hab ich sie noch nicht gesehen…


WC-Belegungsanzeige, gleichfalls, dem japanischen Erbe (Klofetisch) Rechnung tragend, aus Taipeh:


OS mit UT ohne OT

...soll heißen: Originalserie mit Untertiteln ohne Originalton. Bis auf absolute live-Sendungen, ist im chinesischen Fernsehen ja jede Sendung untertitelt, um allen Chinesen jeden Mutterdialekts das Verständnis zu erleichtern. Als echte Serienfreaks konsumieren sie jede Serie, ob aus China, Kora, Japan, USA, UK, Deutschland oder Sonstewo, die Popularität genießt und an die sie kommen können. So kommt es, dass mir der Koch meines zweitliebsten vegetarischen Buffets mir sein Schlaufon vor die Nase hält und mich fragt: „Kennste die?“ Ich aber, eine amerikanische Serie sehend, deutsche Synchornsprecher hörend, Untertitel in chinesischen Langzeichen lesend, mich erstmal orientierend, verneinen muss, meine Bewunderung für die kognitive Leistung des Ausblendens allerdings ausdrücke.



Ladenbambule. Die Chinesen haben ja dieses schöne, im deutschen Wortschatz völlig fehlende Adjektiv für trubelige, krachige Rummelatmosphäre: rönau, wörtlich, unter Einbeziehung der Schriftzeichensymbolik: heißes Duell aufm Markt. Chinesen beschreiben damit das wohlige Gefühl, das sie haben wenn, eben auf dem Markt, in der Stadt, auf Feiern und auch in traditioneller Musik, die Post richtig abgeht. Es ist ein Qualitätssiegel für eine Veranstaltung. Nur wenn es zu arg wird d.h. die Schmerzgrenze westlicher Gemüter bereits weit überschreiten ist, kann es auch abmildernd negative Bedeutung haben.
Nun eine wichtige Rolle im Erzeugen einer solchen Atmosphäre sind die – wie ich sie nenne – Ladenzeremonienmeister:

Bewaffnet mit Mikrofon, Verstärker und Echohall „moderieren“ sie dem vorbeiziehenden Besucherstrom die Ware an.

Bei Arbeitskraftknappheit muss dann schlicht die Aufnahmefunktion herhalten.


Immer wieder schön auch wie wunderbar verkramt die kleineren Läden sind. 


Nun zu den Klassikern!
 
Schicksalsglaube. Ob die Zahl im Roulette kommt, die Aktien fallen oder steigen oder Liebesglück einkehrt, alles vorherbestimmt und durch Auspizien ablesbar. Dabei kommt das traditionelle Analogiedenken der Chinesen zum Tragen (z.B. sind Walnüsse gut für’s Hirn, weil sie aussehen wie ein Gehirn usw. usf.). So wundert es kaum, dass der Hongkonger an der Liegegestalt des Kindes in der Wiege seine Bestimmung abzulesen vermag:
Eckenchef? Antikorruptionsbeauftragter? Kungfumeister?
Feinschmecker? Model? Sänger?
Umweltschützer? Buchhalter? Geschäftsführer?

Heißwasserspender, ein wahrer Segen, des Importes wahrlich würdig, sind überall verfügbar und wahrscheinlich der Sinnstifter von Instantnudeln und der bereits besprochenen Teeschraubgläser. 
Im Bahnhof
An der Bushaltestelle
Im Flughafen
Im Institut mit Auffangsieb für Teeblätter, Kerne etc.

In der Schule

Freiheit. Einerseits wissen wir um die vielfältigen Einschränkungen, die die VR ihren Bürgern auferlegt, die diesem Bild einen schaurigen Hauch verleiht...
Flughafen Schanghai
...andererseits haben die Chinesen im Alltag eine Freiheit Regeln zu brechen und biegen bzw. von ihnen abweichen zu dürfen, die – nach meiner Meinung - größer ist als bei uns. Ein schweizer Kollege meinte einmal ihn erinnere die heutige VR an "seine" Schweiz der 60er Jahre: noch nicht überreguliert, mit vielen kleinen Grauzonen.



In Ermangelung einer besseren Bezeichnung: das Stiftkarussell. Ein chinesischer Abiturient hat in seinem Leben wohl mehr geschrieben als eine ganze deutsche Abiturklasse zusammen. Jahre des Paukens, Sitzens hinterm Schreibtisch, Wechselns zur Neige gegangener Feinlinerminen und Machens ödester Hausaufgaben erzeugen so einen bestimmten kleinen Flohzirkustrick, den jeder junge Mensch, dem zumindest ich hier begegnet bin, ausnahmslos beherrscht. Freundlich zur Verfügung gestellt von Fräulein Gung:

klassisch

und avanciert


Unorthodoxe Improvisation
Kabelhalter
Elektroinstallation
Ladenschirmlösung
Schirmhaltersubstitut
Badmintonracket



Plagiate. Überraschung, nicht nur Apple’s Produktpallette ist wesentlich größer als gedacht…
E-bikes

Geldzählmaschinen

Klospülungen

Das ist ein Fahrrad.

McTucky

Ponirelli

Chinglish, ganze Webseiten sind dem Phänomen gewidmet und auch Promotionen werden zu diesem Thema verfasst. Neben dem ungewollt Lustigen, finde ich ja die über das Ziel hinausschießende Megalomanie in manchen Übertragungen besonders schön, sie zeigt, wie wichtig den Chinesen, trotz Erziehung zur Bescheidenheit und Zurückhaltung, das Schillernde, Großartige und Pompöse ist. Im folgenden Bild heißen die Zeichen wörtlich:
v.l.n.r.: groß, korrekt, Mensch, Schrift
Alle vier gehören zu den ältesten Zeichen, die das Chinesische überhaupt zu bieten hat und sind entsprechend mit 4000 Jahren Schriftgeschichte und Bedeutung aufgeladen, so könnte es v.l.n.r.  „Yoshihitos Humanismus“ heißen oder v.r.n.l.  „redlicher Scholast“, die hier gezeigt Lösung allerdings scheint mir doch etwas weit hergeholt.

Steht da auch auf Chinesisch!

gewohnt genderunsensibel natürlich in rosa



Eigentlich müsste es heißen, für Freunde des Kompositums: 
Kleine Sunyatsenmausoleumsehenswürdigkeitenrundfahrtseisenbahn
Kleine Überleitung: bitte beachten Sie den Fahrer.

Zum Schluss die speziell chinesische Superpower: schlafen können, überall und instantan.

ein ganz großer Klassiker

Donnerstag, 26. Mai 2016

Ein-Kind-Politik im Kind

Endlich, die VR hat den wohl krassesten Eingriff in das Leben ihrer Bürger aufgegeben! Ein Aufatmen schien um die Welt zu gehen...

Wie die lokale Propaganda-Abteilung einer südchinesischen Inselstadt bisher darüber dachte hatte ich ja schon ausführlich aufgezeigt.

Doch was ging und geht in den Kindern vor, die nun unumkehrbar das einzige Kind ihrer Eltern sind?  

Das wirklich Schönste an meiner Tätigkeit an der Uni in Xiamen war, dass mich meine Studenten in ihren selbstverfassten Texten sehr nah an ihr Leben gelassen haben. Durch das Lesen ihrer Perspektive konnte ich ganz andere Einsichten gewinnen, die mir sicher so nicht zu Teil geworden wären. Eine solche persönliche Sicht, wo mich ihre Texte besonders angerührt haben, war zum Thema "Einzelkind", das sie sich von mir gewünscht hatten (als die Politik noch aktuell war). Ich hatte ihnen außer einer Mindestanzahl von Wörtern nur die Vorgabe gemacht, möglichst keine Allgemeinheiten zu schreiben, für sie wichtige Aspekte zu beschreiben und dezidiert eigene Gedanken zu formulieren.
Für meine werten Leser habe ich nun aus diesen vierundzwanzig Texten von (wichtig!) dreiundzwanzig jungen Frauen und einem jungen Mann (von denen übrigens nur knapp mehr als die Hälfte selbst Einzelkinder sind) einige Passagen ausgewählt, thematisch gegliedert und zu einem Fließtext zusammengesetzt. Alle Fehler von Rechtschreibung bis Grammatik habe ich übrigens absichtlich dringelassen, einerseits, weil manche falschen Formulierungen doch irgendwie schön und eigen sind und andererseits, um den Lesern ein Gefühl für die Kontrolletti-Rolle, die ich leider gleichzeitig inne hatte, zu bewahren.


Wenn wir mit Ausländern über das Thema „Einzelkind“ sprechen, müssen die Ausländer es sehr seltsam finden. Es gibt viele Länder auf den Welt, wo es keine Einzelkind-Politik gibt. Also das ist ein sehr einfach, um die Thema in China diskutiert wecken. Wir können nicht zulassen, ihre darüber zu urteilen ob es gut oder schlecht ist. Wir können nur diskutieren werden, um des Diskutierens wollen.

In den 60er und 70er Jahren, in der das Getreide und Geld in China sehr knapp waren, stand China unter großen Druck wegen der größen Bevölkerung. Nach der Auseinandersetzung der Experten und der Demographen, hat die chinesische Regierung in den 80er Jahren die Einkindpolitik durchgesetzt, damit die Bevölkerung nicht so schnell zunimmt. Davor hatte eine Familie normalerweise zwei oder drei Kinder.

Nach der Durchsetzung der Einkindpolitik hat die chinesische Regierung das starke Bevölkerungs-wachstum in den Griff gekriegt, dabei hat es sie viele gute Ergebnisse erzielt. Zum Beispiel, ohne den Druck, um viele Kinder finanziell zu unterstützen, führt die meisten Familien ein besseres, materielles Leben, dabei hat fast jedes Kind die Möglichkeit, Bildung zu bekommen. Es gibt zwar viele Vorteile, viele soziale Probleme sind aber auch noch da.

Meiner Meinung ist die Enzelkindpolitik nicht gut. Aber die Tatsache ist, dass es zu viel auf den Leuten lastete. Neulich sind die Probleme der Einkindpolitik auch die chinesischen Regierung aufgefallen. Je wenige Neugeborene es gibt, desto größer ist der Anteil der alteren Menschen in der Bevölkerung. Es will geschehen, dass die Arbeitskräfte fehlen.
Die Jugendlichen werden unter großem Druck stehen, dass sie für viele alte Menschen in der Familie unterstützen und für sie sorgen müssen, das wird die Wirtschaftsentwicklung hindern. 
Die Regierung möchte die Politik den neuen Verhältnisse anpassen, deshalb hat die chinesische Regierung neulich in einige Provinzen die Mehrkindpolitik durchgesetzt. Ob diese Politik gut oder schlecht ist, kann nur die Zeit zeigen.

"Ist er/ sie ein Einzelkind?", ist in China zu einer unverzichtbaren Frage geworden, wenn man einen Partner oder eine Partnerin suchen. Wir können nicht genau feststellen,ob es gut oder schlecht ist als Einzelkind,oder der Charakter des Einzelkindes gut oder schlecht, denn jede Sache hat zwei Seiten, wie ein Sprichwort spricht. Es ist ein Problem ohne Antwort, ob als Einzelkind gut oder schlecht ist. Weder als glücklich noch als unglücklich wird die heutige chinesische Einzelkindgeneration bezeichnet; oder als "die übermäßig verwöhnte Generation". Die Jungendlichen sind oft aufmüpfig, weil sie als Einzelkinder wie kleine Kaiser der Eltern sind. Nach meiner Meinung sind die Einzelkinder in China glücklich und auch allein im Leben. Sie sind schwach. Manche sind egoistisch und nehmen meine Meinung nie an, manche sind dennnoch so nett, dass ich manchmal denke, dass ich als Nichteinzelkind zu kleinkariet bin. Schließlich haben manche einen schlechten Charakter, weil sie verwöhnt sind. Die Einyelkinder werden als Egoistengeneration zeichnet. Wir haben keine Chance, mit anderen zu teilen. Ich glaube, das heißt nicht Egoisten, sondern wir haben keine Ahnung von Teilen. Es ist noch schlimmer, wenn viele Großstadtkinder zum Geigenunterricht oder Klavierunterricht gehen und Ballett lernen müssen. Initiative, Kreatibität und Innovation jedoch fehlen ihnen. Die Jugend von heute wird mit vielen Schlagwörtern bedacht, zB. Kinderkaiser, Egotrip und viele mehr. Die kleinen Kaiser, verwöhnt und eigenwillig, unfähig zu teilen...Das gilt für die meisten Leute als typische Eigenschaften der Einzelkinder. Tatsächlich sind diese selbstherrlichen Vorurteile und die einzeitige Analyse unhaltbar.
Viele Leute beurteilen andere gern nach ihren eigenen Erfahrungen. Sie erzählen, dass Enzelkinder ein bisschen egoistisch wären, was ich für falsch halte, weil niemand nur weil er Enzelkind ist, verurteilt werden sollt, ohne ihre Erziehungsumgebung zu berücksichtigen. Nach ihrer Meinung sind wir egoistisch, naiv, gehorsam und verwöhnt. „Verwöhnt, unahhängig, böse…“ Wenn du die Alteren nach dem Schlagwort des Einzelkindes fragst, ist die Antworte wahrscheinlich wie so. Aber warum?
Ein Einzelkind zu sein ist schön.
Ich fühle mich nie einsam und unglücklich als Einzelkind.
Als Einzelkind habe ich keine Geschwister, mit denen ich meine Freude und Traurigkeit teilen könnte, deshalb lernte ich früh, die emotionalen Probleme selbst zu lösen. Ich weiß genau, wie traurig es ist, wenn man sich allein fühlt. Das Wichtigste für mich ist, dass ich viel außer der Schule lernte und viele nette Freunde kennenlernte. Ich war nicht mehr einsam. Als Einzelkind habe ich so viel gelernt und auch viele besondere Erlebnisse, erlebt die man nur als Einzelkind erfahren kann. Mit viele herzlichen Freunden, meinen liebsten Eltern und meinem heutigen Leben bin ich zufrieden und glücklich. Dass ich als Einzelkind geboren bin, macht mich stolz. Es wird noch wichtiger, dass ich viel aktiver Freundschaften selber schließen will, weil es keine Geschwiester zu Hause gibt. Indem ich mit anderen Kontakt aufnehme, lässte sich meine Kontaktfähigkeit verbessern. Einerseits sind Einzelkinder die Sonnen in dem Weltall, um die sich ihre ganze Familie herum dreht, und sie genießen das Gefühl, weswegen sie glücklich sind, besonderes auf dem Land. Als Einzelkind bin ich glücklich. Auf der Welt gibt es sowieso zu viele Kinder. Ich bin glücklich, die Liebe von einem Ehepaar völlig zu besitzen. Meine Eltern haben nur mich als Kind, das heißt, sie geben mir freigiebig alles, was sie haben und was sie kriegen können. So bin ich glücklich. Von Onkel bis Tanten, jeder Verwandte möchte mir seine Erfahrung anbieten, um mich zu ein „erfolgreicher Menschen“ zu erziehen, damit kann ich weniger Zeit an Lebenskreuzwegen verbringen und besser leben. Ich habe von neuem zu lernen, mit anderen Dinge zu teilen und viele Probleme selbst zu lösen. Die Einzelkinder können alles machen, weil niemand in ihren Familien es verweigert. Das ist warum sie kleine Könige genannt werden. Mutter, Vater und ich, diese dreieckige Struktur ist am festen, in der ich mit meinen Eltern am engsten bin. Ich weiß nicht, ob die Einzelkinder glücklich sind. Ich weiß aber, dass ich glücklich bin. Das genügt. In der Welt stehen keine Vorteile hinter keinen Nachteilen, aber ich fühle immer totales Glück, dass ich ein Einzelkind bin.

Ich bin das Einzelkind meiner Eltern, deshalb können sie sich mit aller Energie um meine Entwicklung kümmern.
Wer kann sich nicht leicht von den großen Liebe der Eltern vereinnanhmen lassen? 
Ich muss mich um ihre Gefühle kümmern, wenn ich in die Ferne gehen mächte, denn ich bin Einzelkind. Eigentlich ist die Gegenwart nicht so schlimm, wenn wir keinen großen Wert auf die Unterlegenheiten legen. Es ist doch super, alle Liebe zu bekommen, und für meine Eltern wenig Kummer zu bereiten. Die Einsamkeit und Unzufriendenheit stehen an keiner Hauptstelle.

Ich bin als ein Einzelkind, meiner Ansicht nach, allein und manchmal einsam, besonders in der Kindheit. Als ich ein Kind war, fürchtete ich mich vor dem Klingelton des Telefons, denn oft riefen meine Eltern mich an und sagten mir Bescheid, dass sie später nach Hause zu kommen hatten. Langweilige Fernsehsendungen, lang andauernde Stunden anstrengenden Instrumentspiels sowie alleiner Schlaf mit angemachtem Licht sind meine tiefen Eindrücke der Einzelkindkindheit, die ich für immer aus dem Gedächtnis verlieren will. Weil meine Eltern sehr beschäftig waren, obwohl ich nur ungefähr dreieinhalb Jahres alt war, wurde ich auf keinen Fall in den Kindergarten geschickt. Noch einen Typus der Einzelkinder, deren Eltern wegen der beschäftigten Arbeit oft wenig Zeit haben, ihre Kinder zu begleiten, vernachlässigt man jedoch immer, nämlich die Einzelkinder, denen die Begleitung der Eltern fehlen und manchmal introvertiert und nicht selbstbewusst sind. Traurig ist es, dass ich auch zu dem armen Typ gehöre. Man glaubt, wir Einyelkinder wären ,,Kleine Kaiser‘‘, wir wären an die ganze Liebe unserer Elten gewöhnt und wir wollen nicht mit anderen teilen, aber sie haben veilleicht unsere Einsamkeiten nie angeschaut. Sie wissen nicht, dass wir nur mit uns selbst sprechen und spielen können. Wir haben uns an die Einsamkeit im Laufe der Zeit gewöhnt. Andere Schwierigkeiten stehen allerdings noch vor uns. Glück und Kummer macht das Aufwachsen aus.
Der Kummer der Einzelkinder ist eine einsame Kindheit. 
Soweit ich mich erinnere, habe ich die meiste Freizeit zu Hause allein verbracht. Nachdem Kinder draußen mit Spielkameraden Spaß gehabt haben, gehen sie nach Hause zurück und verbringen wieder einen langweiligen Abend. Zur gleichen Zeit können in einer Familie mit mehreren Kindern die Geschwister Horrorfilme zusammen gucken oder um die Fernbedienung streiten. Auch wenn Einzelkinder in Sorgen geraten, fehlt ihnen meistens ein gleichaltriger Partner, der sich ihren Kummer anhören könnt. Bevor ich elf Jahre alt wurde, war ich Einzelkind. Damals war ich sehr allein, meine Eltern begleiteten mich meistens nicht zum Unterricht. So ging ich selbst in die Schule, machte danach selber meine Hausaufgaben, sah alleine fern und spielte mit niemandem und dachte bei mir: wäre ich doch nur kein Einzelkind! Vielen Menschen haben das Gefühl,dass die Einzelkinder zu Hause in ihrem eigenen Reich seien. Aber niemand hat an unserer Stell nachgedacht. Wie der König(oder die Königin) einsam ist in einem Reich, das nur sie selbst ist. Da erziehen die Eltern mit Köpfchen lieber selbst die Kinder und behandeln sie nicht wie kleine Kaiser.

Das größte Problem von zu vielen Kindern bezieht sich eigentlich nicht um das Teilen der Liebe, sondern um den Druck, die Kinder zu ernähren. Das kostet viel Geld und ist sehr anstrengend. Weiterhin haben die Eltern der Einzelkinder nicht so viel Druck wie die Eltern mehrer Kinder, das kind großzuziehen , und auch gibt es eine größere wirtschaftlliche Sicherheit , und dann kann das Einzelkind einen höher Lebensstandard haben. Weil die Rentenversicherung und Kankenversicherung noch in China fehlten, verließen sich die Alten nur auf ihre Kinder.
Das führte zu einem Ergebnis, dass die ganze Familie nur in die Kinder, die anscheinend gute Leistungen bekommen konnten, investierte.
Bevor ich die Grundschule besuchte, konnte ich schon schreiben und Englisch sprechen. Es ist natürlich nicht wegen der Klugheit, sondern wegen der Hoffnung der Erwachsenen. Dieser Druck begleitete uns ständig und ohne Ende. Statt zu spielen, müssen viele Einzelkinder Instrumente üben oder Englisch lernen. Trotz der möglichen guten Leistungen werden die Einzelkinder so stark belastet, dass ihnen etwas fehlt. Manche leiden wegen des Stesses an psychischen Erkrankungen z.B. Depression, manche hingegen haben Sinn für Konkurrenz zu sehr und sind zur Strebern geworden.
Die Kinder versuchen immer, ihre eigene Fähigkeit nachzuweisen und nicht unter anderen unterlegen zu sein. Ich sage immmer zu mir "Du bist ein Einyelkind. Du trägst die gesamten Erwartung deiner Eltern. Du musst das Beste werden!" Ich habe Angst vor alldem. Ich habe viele Bedenken. Was sollte ich machen, wenn ich das Beste werden? Aber Niemand kann sich meine Sorgen anhören. Ich bin traurig und verstört. Früher glaubte ich, ich kännte nur im Traum ein wildes Pferd werden, wo ich hin und her tantzen könnte.

Als eine Angehörige von ihnen werde ich von dem Glück sowie dem Lebenskummer eines Einzelkindes erzählen.

"Wenn es in China keine Ein-Kind-Politik gibt, hättest du mindestens drei Geschwister!" Als ich in meiner Kindheit etwas Freches getan habe, hat meine Mutter immer so mit mir geschimpft,
um mich zu verängstigen.

Ich war in der Oberschule nie vor elf oder zwölf fertig. Es war für uns schlimm, dass wir so wenig Zeit mit Freunden zum Spielen hatten. Und es war für uns noch schlimmer, dass wir eine strenge Ahnung von Konkurrenzen bakamen. Wir sehen immer klar, dass gute Leistungen in der Schule Sinn hat. Alles muss so sein.

Mein Vater war streng zu mir, besonders für mein Studium und mein höfliches Benehmen. Wenn ich zum Beispiel eine aufrechte Körperhaltung und zahlreiche Verhaltensregeln nicht einhielt, ha er mich geschlagen, auch wegen schlechter Noten enttäuschte ich seine Hoffnungen. Ich habe bittere Tränen darüber geweint. Aber wir beide wissen, die strenge Erziehung ist doch gut für meine Entwicklung. Zwar werde ich viel mals kritisiert, aber Sie können sich an jeder meinen erfolg erinnern. Während Kindheit bin ich abhängig von den Eltern. Wenn ich erwachsend bin und auf eigenen Beinen stehen kann, will ich nicht weg von ihnen und sie in ihrem Lebensabend betreuen.

Nolmaleweise stammen die Einzelkinder aus den reicheren Familien in den Städten und ihre Eltern haben eine Festanstellung. Z. B, Lehrer, Beamter oder alle andere Anstellumgen, die den stabilen und genügenden Lohn für ein reichliches Leben bringen können. Deshalb sind die Einzelkinder vom materiellen Niveau her überlegen und bekommen die bessere Ausbildung. Aber die Kinder, die die Geschwester haben, kommen vor allem aus dem Land, wo die Wirtschaft und Bildung rückständig ist. So gibt es eine sehr häufige Szene:während die Einzelkinder nur mit ihren Spielzeugen spielen, kämfen die Geschwister um das knappe und kappute Spielzeug oder haben sie gar kein Spielzeug, das Geld kostet, während die Einzelkinder zwischen einer Hobbyklass nach den anderen pendeln und Klavier oder Geige spielen lernen müsen, haben die Geschwistern gar keine Chance, mit diesen Kontakt zu haben.

Fast aller Einzelkinder, die ich kennengelernt habe, sagten mir immer : "Du bist so glücklich, dass du Geschwister hast!" Wenn sie wissen, dass ich einen älteren Bruder und einen ältere Schwester haben, sind sie sogar sehr neidisch und sagen: Wäre ich doch nur kein Einzelkind!
Warum träumen viele von Geschwistern? Um Gesellschaft zu kriegen, um Hilfe zu bekommen, oder um einen treuen Freund durchs Leben zu haben? Verschiedene Menschen haben verschiedenen Ansichten. Nach meiner Meinung bin ich als Einzelkind nicht glücklich und wüsche immer, ich einen großen Bruder hätte.
Je älter meine Eltern sind, desto stärker ist mein Wunsch: Hätte ich doch eine kleine Schwester!
Wenn die Einzelkinder Geschwiester hätten, könnten sie sich gegenseitig helfen und ihre Eltern entlasten. Darum wollte ich immer einen großer Bruder haben, mit dem ich meine Eltern hätte ärgern, oder der mir bei der Hausaufgabe hätte helfen können. Dieser Wunsch ist besonders stark, wenn meine Eltern auf mich nicht eingehen, und sie gefunden haben, dass ich Dummheit angestellt habe. Ich hoffe mir jemanden zu sprechen, zu spielen, und die Verantwortung zu teilen. Die mit den gleichen Familienhintergrund aufwachsende Geschwister verstehen die Probleme mit den Eltern selbstverständlich besser als alle anderen Freunde. Während des Streites zwischen den Eltern bräuchte ich nicht mehr allein Angst und Sorgen zu ertragen. Wenn wir bewegende Lieder zusammen hörten oder uns Filme anschauten, könnten wir unsere verschiedenen Gedanken und Meinungen austauschen. Vor Schwierigkeiten und Frustrationen könnten wir uns gegenseitig motivieren und trösten und in der dunklen Nacht uns begleiten.
Ich habe gedacht, wenn ich eine Geschwister hätte, musste er ein großer Bruder sein. Denn ein großer Bruder könnte sich um seine kleine Schwester kümmern, aber das ist nur meine Vorstellung. Vielleicht wäre er ein frecher Junge und würde es mögen, seine kleine Schwester zu schikanieren. Somit finde ich es besser, ein Einzelkind zu sein. Ich wollte darum immer einen hübschen großen Bruder haben und er könnte die Kerle, die mich aus Spaß neckt, hauen. Ich stellte mir vor, dass wir zum Unterricht zusammen gehen könnten, er mich mit seinem Fahrrad fahren ließ und sich immer um mich kümmern würde.Was wichtig ist, er könnte mich immer mir begleiten, wenn unsere Eltern nicht dabei wären. Auf dem Weg nach Hause könnten wir uns miteinander aussprechen,was in der Schule passiert wäre.Wenn ich Geschwister hätte, könnten sie mir helfen, wenn es Ärger mit den Eltern gäbe. Manche bevorzugen es, allein zu sein, weil sie der Behauptung sind, dass die Kinder mit Geschwister nicht so viel Liebe der Eltern wie Einzelkinder bekommen und oft Konflikte miteinander haben. Meiner Meinung nach bekommen Einzelkinder gleichfalls keine Liebe der Geschwistern und die Konflikte zwischen Geschwister sind ebenfalls die wertvollen Erinnerungen der Kindheit. Das Leben ohne Geschwiester führt nicht zur Einsamkeit, sondern es kommt zum Ergebnis, dass man vielleicht unzerbrechbare Blutsverwandtschaften verliert.
Die Tatsache ist jedoch, dass ich meinen Bruder nicht mehr gern hatte, als ich mit Einzelkindern Freundschaften schoss und über "ihr tolles Leben" informiert war. Nachdem mein Bruder die Grundschule abgeschlossen hatte, besuchte er unsere Verwandten und ich blieb allein zu Hause. Plötzlich wurde unsere Wohnung äußerst still, was mir große Freude machte. Trotz der angenehmen Stille konnte ich mich nicht konzentrieren und wollte schlafen. Vermutlich war es, dass ich keine Fragen, die mein Bruder stellte, zu beantworten hatte und keine Motivation zum Lernen hatte, deswegen fühlte ich mich traurig und enttäuscht. Am Mittag kamen meine Eltern nach Hause zum Mittagessen zurück. Wir sprachen fast nichts, aßen schnell und fühlten uns etwas gelangweillt, aber als mein Bruder zu Hause gewesen war, sprachen wir über alles, was uns interessierte. Ich musste zugeben, ohne meinen Bruder einsam zu sein.
Einen Großen-Bruder-Wunsch hatte ich, aber trotzdem bin ich mir der Realität immer bewusst, dass wegen der Familienplanungspolitik und der Einkindpolitik die Frage bestünde: Ich oder "er".
Um ein Mädchen zu bekommen, ließen meine Eltern zwei ihrer Kinder die Welt nicht besuchen, was ein ganz anderer Umstand für viele Chinesen ist.
Ich meine aber, dass egal was für ein Leben wir haben, wir es genießen müssen und auf keinen Fall oft mit dem keine- Geschwister-Bedauern leben sollten.

Als ein mit Cousins zusammen aufgewachsenes Einzelkind, kann ich ihren Ansichten nicht zustimmen. Obwohl ich keine Geschwister habe, bin ich nicht einsam, weil ich meinen Cousin habe. Ich war so froh in meiner Kinderzeit wie Nichteinzelkind. Wenn sie die Geschwister haben, wird die Belastung leichter, aber das kann andere Probleme auslösen. Die Kinder möchten die Verantwortung vermeiden und lassen ihre Eltern traurig sein.

Was ich sehe ist, dass manche Geschwister, besonders Mädchen, um die Liebe der Eltern kämpfen. Bei diesem "Kampf" verbergen sie ihre eigenen Schwächen und zeigen vor den Eltern möglichst ihre Stärken, um mehr Liebe von den Eltern zu erhalten als die anderen Geschwister. Die Einzelkinder, die unter den Druck der erfolgsorientierten Eltern erzogen wurden, müssen nämlich zwischen der traditionellen Verantwortung und ihren eingenen Karrieren eine Entscheidung treffen. Außerdem müssen sie als Einzelkind auch den ganzen Druck, den die Eltern ausüben, tragen. Anschließend beschweren sie sich bei mir über den Druck, den ihre Eltern ausüben. Dann sagen sie mir nur: "Na ja, ich bin glucklich." Die meisten alten Menschen Chinas werden ihr ganzes Leben für ihre Einzelkinder und noch für ihre Einzelenkel opfern, ohne eigene Intessen zu entwickeln. Obwohl die Großeltern mehr Erfahrung haben, sind ihre Ansichten mehr oder weniger veraltet und nicht leicht zu verändern. Und ältere Menschen werden eher die Kinder verwöhnen.
Die Eltern organisieren beispielsweise Extraunterricht, damit ihr Kind einen der hart umkämpften Hochschulplätze ergattert. Einzelkinder stehen immer unter größerem Stress, da die Eltern oft klare Vorstellung von ihnen haben, was aus ihnen werden soll.
Aus meiner sicht sind die Eltern und die Großeltern, die den Kindern unrechte Anschauungen beigeracht haben, daran Schuld, dass einige Kinder Egoisten werden. Was man nicht übergehen kann ist, die Eltern sind meistens ganz streng zu ihrem einzigem Kind sind. Dann haben sie einen Vorsprung gegenüber der Konkurrenz, so glauben die Eltern. Aber die Eltern sind ernst zu den einzige Kinder, dadurch können die Kinder die erfolgreichen Menschen werden. Statt nach dem von den Eltern festgesetzten Plan aufzuwachsen sollten die Kinder mithilfe der Eltern ihre eigene Zukunft schaffen.

Obwohl es viele Vorteile gibt, mehr als ein Kind zu haben, glaube ich, wollen die jungen Leute von heute lieber weniger Kinder, weil sie so beschäftigt mit ihrer Arbeit sind, dass sie nicht so viel Zeit für ihre Kinder haben. Einzelkinder werden noch lange Zeit in China die Mehrheit bleiben. Mein Gefühl als Einzelkind ist kompliziert wie die Politik selbst, aber ich bin sehr sicher, ob es die Politik gibt oder nicht, die Liebe zwischen Kindern und Eltern wird sich nie verändern! Aus meiner Ansicht ist Gott fair und jeder hat seine eigenes Unglück und Glück.
Das wichtigeste ist, dass die Einzelkinder selbst ihr Glück erkennen. 
Wir sind Einzelkinder und wir haben doch nicht wenige Schwächen, aber wie wollen die Trännen abwischen und die Angst überwinden und dann gehen wir immer weiter.

Obligater Taschenhaufen meiner Studenten bei einer Semesterabschlussprüfung

Donnerstag, 11. Februar 2016

L'Amoy! L'Life!

First, for the perfect immersive experience, please put on your headphones and listen to my collage while you read:
Do I miss Xiamen?
Indeed, I do. Or as my friends, who shared the fate of being a foreigner in China, said to me:
“You will miss it brother!” And they were right! That’s why a massive shout out goes to them, my brothers of the brotherhood. A distinguished group of prodigious personalities such as heads of international five star hotels, Persian prodigies of mathematics and even an alumnus of the prestigious Manchester University! They were a secure haven of Western culturedness, with the utmost respect for Chinese traditions and a very deep understanding of  the intricacies of the intercultural communication process and especially apt in appreciating the absurdities of living in Southern China. “I miss you, brothers!” And that includes A L L the great people I met here!
Although I find it impossible to name all the moments and things that were worthwhile, I finally don’t want to further put off writing about it. So let me show you some impressions of my home these past two years and reminisce a little about the wonderful life I had in Amoy.
They all had an inspiring and creative way to use European languages.


This highrise was my home.

From the hill behind it, it looked like this:
(big one in the foreground)
In the background you can see the so called “First Twin Towers of China”. They are the highest buildings on the island and are the inevitable backdrop of many pictures. Their rise accompanied my stay here and provides a good time indicator. When I left they looked like this from the top of my house.

I think they are pretty slick and put German construction projects to shame, whether it’s planning, progress of construction or rumours of corruption and cheating. (They are believed to be constructed to close to the sea, violating related laws and regulations...), but before I scold others, let me confess probably the greatest sin of my stay in China:

I never cooked, like in at no time, not at all or not in any way, a disgrace, I know, but Chinese chefs cooked so well for me and in so many delicious ways: 
master chef

standard

vegetarian

Baozi or, in honour of my father, his transcription: Bautze.

hot soy milk

sand noodles

oil sticks

I could go on and on...my favourites, just around the corner, therefore my fridge remained empty.
my fridge, no kiddin'



Apart from its thriving tea culture, which is worth an entry of its own, Xiamen has quite a coffee culture too.  One cafe with a noteworthy unchinese quietness, very friendly staff and an interesting clientele of customers I found particularly nice and became my favourite. I spent many hours there preparing projects, correcting exams, making friends... 


With mild and warm weather almost all year round, it was a pleasure walking the streets. The arcades provided cool shade and the -for Germany inconceivable- long opening hours of the shops a constant supply of consumer goods.

The big temple “South Putuo” with its gardens and hills provided welcome respites to the Chinese consumer program, after getting beyond the tourist crowds of course...

And one spot was particularly nice:
this was in winter :)

filled with tourists,  young lovers, merchants and of course students. 
The university of Xiamen, my work place, was directly situated next to it.
the seal of Xiamen University
my institute

Before the twintowers, the signature scenery of Xiamen was the lotus lake with the mainbuilding of Xiamen University. With a lunchbreak of 2½ hours I had plenty of time enjoying the campus... 
a common sight on campus: dorms decorated with laundry
Apart from my brothers, colleagues and friends, I miss my students: diligent, reluctant, shy, mute, cute and all in all quite adorable. It wasn’t always easy, they were very diverse and challenging, yet shared with me great insights about Chinese education.
 

A pile of backpacks during an exam. I already wrote about them expressing individuality their way.

Not really quite my former neighbourhood, yet close by, was the old harbour, the oldest part of town, which you could literally see growing and changing by the minute. Guests and visitors of mine all agreed, that in my time I was there, it was in a perfect equilibrium: 

On one hand still raunchy, a little dirty and still retaining its authenticity and on the other hand “developing” with new, local, foreign and hip shops, restaurants and cafes opening daily. 


Xiamen Gaoqi International Airport
Sixteen minutes to the airport and I was in a different world: 
Wenzhou

Hongkong
Vladivostok
Shanghai
Harbin
Pingyao
Chongqing
Pengshan
 ...and many others, but really close:
Taiwan
I could see it from my house:

Chinese music, especially in live concerts, is an experience of its own and worth filling volumes, which I will do later...
Chinese opera without percussion and cell phones is unthinkable.


...and the fine arts.

RATS

Everywhere, crossing streets, living in the woodplating of restaurants, buzzing around in malls, simply a part of normal life, so no one cared and the initial shock turned into friendly greeting of our furry fellow beings.
My calligraphy course!
The teacher was an old pro, that taught children in the neighbourhood. I learned a great deal from him. Oh my, after living in an alphabetic country already for half a year again, it is so nice to see characters from time to time, helps me use different pathways in my brain *sigh*!

Speaking of calligraphy, almost forgot: omg, how could I?? 
The language! The friggin’ L A N G U A G E! So I just say this:


So you see, all in all easy life. So easy, that I even miss being a stranger, who is subjected to positive racism. As a foreigner I could enjoy the positive sides of China, but could easily externalise the negative sides from the cosy standpoint of belonging to a different nationality. I was sincerely asked my opinion about China as a German, I felt I could easily express critique, but also had always the feeling, that – exactly because I am German – a full integration/acceptance is impossible. For me that unique position between both worlds was pleasant.  Back home I see the rigidity and many other shortcomings of my nation and grudgingly have to admit, that I belong to this group too... 
And I knew the time would come, when I would go back there...


Xiamen it was really nice with you, I miss you and I hope to see you some time soon...